Die Ausstellung „Streamer“ ist ein Blick in digitale Strukturen, hinter die Kulissen der Realität und in kollektive Wahrnehmungen.  In der galerie postel wird die Wirklichkeit auf die Probe gestellt: Sebastian Neubauer, Daniel Vier und Svenja Wassill hinterfragen in ihren Arbeiten unsere Wahrnehmung. Was ist Assoziation, was Realität? Und was der (virtuelle) Raum dazwischen?
Was könnte harmloser sein als eine weiße Plüschfigur? Und was lieblicher, als eine Melodie? Svenja Wassills Gizmos wären so niedlich wie das Original aus dem Film Gremlins von 1984, hätten Sie denn ein Gesicht. Die Künstlerin spielt mit der zweiten Ebene, dem Unheimlichen und Unterbewussten.
Daniel Vier erweitert seine Gemälde um die Dreidimensionalität des Reliefs. Seine architektonisch angelegten Abstraktionen spielen mit der Illusion von Perspektive und Raum und was wie archaische Strukturen wirkt, hat seine Assoziation in den Architekturen der digitalen Welt.
In Sebastian Neubauers Arbeiten trifft Trash auf Pop- und Hochkultur. Er überführt Alltagsgegenstände in die griechische Mythologie, das Internet in den Galerieraum und holt das Twittern zurück in die Vogelwelt.

Quelle: Claudia Postel Galerie. Motiv (part of the original image): © Sebastian Neubauer, Daniel Vier

Eröffnung: Mi, 19. Februar, 19.00
Mi, Fr ab 17.00. Do ab 20.00. Sa ab 15.00
www.galeriepostel.de

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