Januar, 2020

28JanGanztägig02FebFranziska Stünkel: COEXISTFotografieBarlach Halle K

Details

Seit zehn Jahren reist die international mit Preisen ausgezeichnete Filmregisseurin und Fotokünstlerin Franziska Stünkel durch Asien, Afrika, Europa und Amerika auf der Suche nach natürlichen Reflexionen auf Schaufensterglas, die in ihrer Verdichtung von der Koexistenz menschlichen Lebens erzählen. Zu höchster Komplexität aufgeladen, sind ihre Fotografien die Visualisierung der Gemeinsamkeiten und Gegensätze, die in unserer vielfältig vernetzten Welt bestehen. Die Künstlerin verzichtet dabei vollständig auf die digitale Nachbearbeitung ihrer Fotografien.

Nachdem Franziska Stünkel in der Filmklasse und in der Fotokunstklasse an der Kunsthochschule Kassel sowie an der Hochschule für Bildende Kunst Hannover studierte, wurde sie Meisterschülerin bei Prof. Uwe Schrader. Stünkels Bilder werden in renommierten Galerien und Ausstellungsinstitutionen gezeigt und sind Teil privater und öffentlicher Sammlungen. Unter den Auszeichnungen für ihre fotografischen Arbeiten sind der Audi Art Award und der Berlin Hyp Kunstpreis.

Ihre Filme (u.a. Vineta) waren in 19 Ländern und bei mehr als 100 internationalen Filmfestivals zu sehen und wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Best New Director Award des Williamsburg Brooklyn Film Festival in New York und dem Otto Sprenger Regiepreis. In ihren Kinospielfilmen beschäftigt sich Franziska Stünkel mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Im anlässlich der Ausstellung vorgestellten Bildband aus dem Kehrer Verlag werden ihre fotografischen Arbeiten eränzt durch Textbeiträge von Autoren und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen, darunter Künstliche Intelligenz, Biologie, Psychologie, Glücksforschung, Linguistik, Kultur und Angstforschung.

Aktuell realisiert Franziska Stünkel als Regisseurin und Drehbuchautorin den Kinospielfilm Nahschuss mit Lars Eidinger, Devid Striesow und Luise Heyer in den Hauptrollen. Der Film ist inspiriert von der Lebensgeschichte des Dr. Werner Teske, der 1981 zum Tode verurteilt wurde. Es war die letzte Hinrichtung in der Geschichte der DDR. Der Kinostart ist für 2020 geplant.

Quelle: Jenny Falckenberg Galerie, Nadine Dinter PR. Motiv (part of the original image): © Franziska Stünkel all the stories 65″.

Eröffnung: 28. Januar 2020, 18.30

www.franziskastuenkel.com
www.barlach-halle-k.de

Dies ist ein  redaktioneller Basiseintrag auf Hamburg2go.

Dauer

28. Januar 2020 - 02. Februar 2020

Ort

Barlach Halle K

Klosterwall 13, 20095 Hamburg

Barlach Halle KKlosterwall 13, 20095 Hamburg

error: Geschützte Inhalte
Nach oben