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Renault ZOE revisited

Lifestyle| Aufrufe: 104

MOBILITÄT_
Elektroauto Renault Zoe Stadtfahrten und Update 2.0
Oktober 2017

Auf diesen Fahrbericht freue ich mich besonders. Nach einer ersten Testwoche in 2015 sitze ich wieder in einem Renault ZOE. Diesmal nur für zwei Tage, um einen Freund und Kollegen bei der Kaufentscheidung für ein eFahrzeug zu beraten. Das Fazit vor zwei Jahren, ob nun im ZOE oder in einem der anderen eAutos, die ich aus Neugierde und mittlerweile Leidenschaft für das Thema eMobilität gefahren bin: So sollte Autofahren sein.

Der Kontakt zu Renault kommt diesmal wieder über Herrn Handrup von Renault am Friedrich-Ebert-Damm zustande. Diesmal ist es ein komplett ausgestatteter Wagen in Sonderfarbe mit sportlichen Felgen. Die Innenausstattung ist zweifarbig, sehr schön anzusehen und kommt bei allen Mitfahrern und Mitfahrerinnen gut an.  Ich persönlich bin ein Fan aller Farben, Hauptsache es ist schwarz.

Die Batterie der ZOE ist voll geladen und zeigt im elektronischen Display eine Reichweite von 296 km an. Das sind exakt 100 km mehr, als die ZOE in 2015 vor dem Losfahren versprochen hatte. Diesmal wird mir von Renault ein Ladechip angeboten, der für 4.000 Ladestationen gut sein soll. Ich vertraue aber mittlerweile auf meinen Chip von Plugsurfing, den ich seit 2015 immer an meinem Schlüsselbund habe. Die Jungs und Mädels sind seit 2014 sehr engagiert unterwegs und bieten über den Chip Lademöglichkeiten in Europa an über 40.000 Stationen.

Die markant-knuffige Front der ZOE im Hamburg Herbstlicht in der City Nord. Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

Das Thema Lademöglichkeiten und tatsächliche Mobilität klammere ich hier deshalb komplett aus. Ich muss mir dazu einfach keinen Kopf mehr machen, dank der immer weiter ausgebauten Ladeinfrastrukturen und Reichweiten der Fahrzeuge. Das ist der stärkste Unterschied zur Testfahrt in 2015, und all den anderen danach und davor durchgeführten Fahrten. Egal ob mit dem Tesla Roadster, dem Tesla S, dem Opel Ampera, dem Fisker Karma, dem BMW i3, der Mercedes B-Klasse, dem eGolf, dem eSmart, dem Twizzy oder den Maximotorrollern Vectrix VX-1 und BMW C evolution.

Für die angesetzten zwei Tage quer durch Hamburg rechne ich allerdings damit, überhaupt nicht mit dem Thema „Laden“ konfrontiert zu werden. Und so wird es auch kommen: Den Stecker sieht das Auto erst wieder bei Renault. Der Vorgang läuft dort vollkommen routiniert und einfach ab: Klappe unter dem Frontlogo auf, Stecker rein, Stecker wird verriegelt, Stecker in Ladestation, Ladestation verriegelt Stecker, Laden beginnt. That´s it!!

Die stärksten Eindrücke beim (fast) geräuschlosen Rumrollen durch Hamburg: Völlige Alltagstauglichkeit, Fahrspass pur, niemand klatscht weil er ein Elektrofahrzeug sieht, nicht einmal die Radfahrer (schade, irgendwie finde ich mich schon gut als „Nicht-Umweltverpester“. Schämt Euch ihr Typen aus der Automobil-Industrie, die sich mit dem „Diesel-Gate“ weltweit ins moralische Aus (leider wohl nicht ins strafrechtliche) gekickt haben! Eine Ladestation zu Hause ist kein muss. Tiefenentspanntes Fahren, fast schon Meditation. Besonders im „ECO“-Modus, wenn das Anfahren zu einer linearen, langsam gezogenen Bewegung wird. Oder wieder ziemlich elektrisch-sportlich im Normalmodus, mit dem man sich an der Ampel schön schnell „freifahren“ kann. Rekuperiert, also Strom „zurückgewonnen“ im Gleitmodus auf die Ampel zu, wird in beiden Modi.

Nach wie vor wird die ZOE mit einer Mietbatterie verkauft. Weitere Infos auf der Website von Renault.

Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

Schönes zweifarbiges Interieur mit Ledersitzen. Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

 

Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

Türverkleidungen im Zweifarben-Look. Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

 

Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

Die Rückbank. Ausreichend Fußfreiheit für Stadtfahrten und Mittelstrecke. Kopffreiheit auch für 1,80m grosse Mitfahrer völlig ok. Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

 

Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

Da passt etwas rein. Trotz Ladekabeln und BOSE-Verstärker (der für einen tollen Sound sorgt). Hamburg2go, Renault ZOE, (c) Leon62, Okt. 2017

Fazit: Die Eindrücke der ausgiebigen Testfahrt in 2015 haben sich bestätigt. Die ZOE ist ein unkompliziertes eAuto, das seinem Fahrer, oder seiner Fahrerin, das Umgewöhnen völlig einfach macht. Die grössere Reichweite um so ungefähr das Doppelte sind ein entscheidender Schritt. Das Gefühl, dauernd auf die Anzeige der Reichweite gucken zu müssen, ist weg.
Sorry, Verbrennungsmotoren in Autos: Game over!

Text: Hamburg2go (fsa), Fotos: © Hamburg2go / Leon62 (www.leon62.de)

Hamburg2go Policy: Die Initiative für diesen Lifestyle-Test ging von Hamburg2go aus. Von Seiten des Herstellers/Händlers sind keine weiteren Leistungen erfolgt ausser der Überlassung für den Test.

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