Bis 27.05.18 Proof – Francisco Goya, Sergei Eisenstein, Robert Longo

SKIZZEN, FILME, ZEICHNUNGEN_
Halle für aktuelle Kunst, 
Deichtorhallen, 17. Februar bis 27. Mai 2018.

Francisco Goya wählte im 18./19. Jahrhundert das Medium Druckgrafik für seine gesellschaftskritischen Werkzyklen und eindringlichen Kriegsbilder. Sergei Eisenstein thematisiert seit den 1920er Jahren die russische Geschichte in Filmklassikern wie »Panzerkreuzer Potemkin« (1925) oder »Iwan der Schreckliche« (1945). Der New Yorker Künstler Robert Longo setzt sich in seinen bis zu 7,5-Meter großen Zeichnungen mit brennenden Themen der Gegenwart wie Terrorismus, Flüchtlingsbewegungen, moderne Kriegsführung und Symbole der Macht auseinander.

Über Epochen und Kontinente hinweg, erfahren die drei Künstler die Turbulenzen eines Jahrhundertwechsels als auch die seismischen Auswirkungen von Revolution, Bürgerrechtsbewegungen und Krieg. Jeder von ihnen arbeitet medienübergreifend – von der Malerei und Druckgrafik bis hin zur Skulptur, zum Film und zur Performance –, und doch kehren alle immer wieder zur Zeichnung als Hauptwerkzeug gedanklicher Artikulation zurück.

NDR Kulturjournal, Filmbeitrag über die Ausstellung und die hyperrealen, mit Kohle gezeichneten Bilder Robert Longos.

Quelle: Deichtorhallen. Foto (Ausschnitt/part of original image): © Robert Longo: Untitled (Pentecost), 2016. Charcoal on mounted paper. Courtesy Metro Pictures New York.

Deichtorhallen Hamburg
Deichtorstr. 1-2, Hamburg
Di bis So: 11:00 bis 18:00
Jeden 1. Donnerstag im Monat: 11:00 bis 21:00 (außer an Feiertagen)
Öffentliche Führungen jeden Sa und So 15.00
Abweichende Öffnungszeiten sind möglich.

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