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Bis 16.11. Marc Lüders: Twofoldness – Zweifaches Sehen

MALEREI_
LEVY Galerie,
16. Oktober bis 16. November 2018.

Das Œuvredes von Marc Lüders zeichnet sich durch die subtilen Einbrüche der Malerei in den Bildraum der Fotografie aus. In seinen Photopicturen werden gemalte schwebenden Objekte und topografisch entortete, realistische Figuren in eine anonyme, urbane Landschaft oder einen symbolisch befrachteten Naturraum hineinversetzt. In befremdlicher Weise lösen sie sich in ihrer Durchsichtigkeit mehr und mehr von ihrer temporären fotografischen Umwelt ab. Wenn Lüders auf diese eigene Art und Weise einen Illusionismus erzeugt, verweist er damit auf die Flut technisierter Bilder, die uns täglich umspült und ebenso Illusionen vorgibt, die nicht immer dem Realen entsprechen und unser Wahrnehmungs- und Sehverständnis herausfordern.

So bezieht sich Carl Robinson im Text des begleitenden Ausstellungskataloges auf Richards Wollheims Theorie des Zweifachen Sehens, dass dieser in „Konfigurationsehen“ der markierten Bildfläche und „Erkennungssehen“ des abgebildeten physischen Bildgegenstandes unterteilt. Zusammen ergeben sie eine Twofoldness, eine „Zweifachheit“ der Bilderfahrung. Die Werkauswahl für die Ausstellung umfasst die neuste, einer schwarz-weißen Ästhetik folgenden Serie an Arbeiten.

Quelle: Levy Galerie; Motiv (Ausschnitt): © Marc Lüders, „Figur 861-1-1“, 2018, 71 x 98 cm, Öl auf Silbergelatine Print, Courtesy: LEVY Galerie, Hamburg 

LEVY Galerie
Osterfeldstr. 6, Hamburg
Di bis Fr 10.00 bis 18.00
Abweichende Öffnungszeiten sind möglich

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