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Bis 06.10.18 Carte Blanche

MALEREI_
Galerie Hengevoss-Dürkop, 
30. August bis 06. Oktober 2018.

Unter dem Titel CARTE BLANCHE zeigt die Galerie zum Saisonstart eine von Valentin van der Meulen organisierte Gruppenausstellung mit seinen Pariser Künstlerkollegen Pascal Dombis, Françoise Pétrovitch, Lou Ros und Pascal Vilcollet. Ein Gedanke, der diese Künstler immer wieder beschäftigt hat ist, was es eigentlich heißt, zeitgenössisch zu sein. In der Zusammenschau verschiedener künstlerischer Herangehensweisen in der Malerei, Zeichnung und in einer Video-Arbeit in der Ausstellung, wird die Fragestellung aufgegriffen.

Pascal Dombis (geb. 1965 in Metz) gehört der „Post-Digitalen“ Künstlergeneration an, der für die Herstellung seiner Werke (z.B. Keramikfarben auf mehrlagigem Glas, Lentikular Druck auf Aluminium) den Computer und Algorithmen benutzt, die er in eine analoge Wirklichkeit zurückführt. Valentin van der Meulen (geb. 1979 in Lille) geht von Bildern aus den Nachrichten aus, die er mit Kohle und schwarzem Stein auf Papier so täuschend echt überträgt, dass sie aus der Ferne wie Fotografien wirken. Durch partielle Auslöschungen, Radierungen, Übermalungen kommentiert und visualisiert er die Semantik dieser Bilder.

Françoise Pétrovitch‘s (geb. 1964 in Chambery) figurative, die Realitäts-, häufig Traumebenen und seelische Zustände vermischende Zeichnungen und Leinwände greifen Themen der Natur, Kindheit, Identität und Erinnerung auf. Der Autodidakt. Lou Ros (geb. 1984), der seine Karriere auf der Straße begonnen hat, ist nicht von ungefähr in der Tradition von Jenny Saville und Francis Bacon gesehen worden. Sein Thema ist der Körper, häufig provokant, vor einer trivialen Kulisse, mit der er den Trash, die Katastrophe des Banalen und die latente Angst seiner Generation ausdrückt. Die farbintensive Malerei von Pascal Vilcollet (geb. 1983), der Graphic Design an der EPSAA in Paris studierte, tendiert in der Personendarstellung und der Lichtführung zum Hyperrealismus, sei es, dass er Motive aus der klassischen Malerei zitiert oder Personen wie Obdachlose abbildet. Den sie umgebenden, energetisch aufgeladenen Raum löst er häufig bis zur Unbestimmtheit auf oder füllt ihn mit Objekten, die in ihren Faltenwürfen und Knitterungen von Papier, Plastik und Stoffen an die Dramatik „barocker“ Malerei erinnert.

Quelle: Galerie Hengevoss-Dürkop; Motive (Ausschnitte/parts of the original images): © Lou Ros, the bedroom 200×160 cm, 2016

Galerie Hengevoss-Dürkop
Klosterwall 13, Hamburg
Mi bis Fr 14.00 bis 19.00, Sa 12.00 bis 15.00
Abweichende Öffnungszeiten sind möglich

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